Document (#29322)

Author
Spitzer, M.
Title
Unter Strom : Die Hirnforschung darf als Schlüssel zum Lernen nicht ignoriert werden
Source
Frankfurter Rundschau. Nr.251 vom 28.10.2003, S.31
Year
2003
Series
Wissen und Bildung
Content
"Das Gehirn wiegt etwa zwei Prozent des Körpergewichts, verbraucht jedoch mehr als 20 Prozent der Energie, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Wir leisten uns diesen Luxus. Denn wie die Flügel des Albatros und die Flossen des Wals an die Eigenschaften von Luft und Wasser optimal angepasst sind, wurde auch das Gehirn durch die Evolution für das Lernen optimiert. Wer lernt, kann in Zukunft besser auf die Welt reagieren beziehungsweise sich in ihr verhalten. Das Lernen zu verstehen heißt, das Gehirn zu verstehen. Es bedarf kaum der Erwähnung, dass die Gehirnforschung erst am Anfang steht. Dennoch hat sie wichtige Prinzipien entdeckt. Und da gerade für Deutschland gilt, dass die wichtigste Ressource zur Bewältigung der Zukunft die Gehirne der heranwachsenden Gerneration sind, können wir es uns nicht leisten, die Gehirnforschung nicht zur Kenntnis zu nehmen. Angesichts dieser Sachlage ist es erstaunlich, dass die Bedeutung der Gehirnforschung für eine Optimierung von Lernprozesssen noch immer von Skeptikern in Frage gestellt wird. Es scheint manchmal, als wären hierfür vor allem Ängste derjenigen verantwortlich, die sich in den vergangenen Jahrzehnten um das Lernen - im Wesentlichen nicht - gekümmert haben. Lehrer, Schüler und Eltern jedenfalls nehmen die Ergebnisse der Gehirnforschung begeistert auf und wollen mehr wissen. Einzig manche Pädagogen meinen, man könne aus den Ergebnissen der Gehirnforschung keine praktischen Konsequenzen ziehen.
- Alle 90 Minuten ein neues Wort - Dabei ist die Sache doch ganz einfach: Das Gehirn lernt immer. Es lernt nicht nebenbei und wenn es gelegentlich mal sein muss, sondern es kann nichts besser und tut nichts lieber! Dies zeigen alle Säuglinge; wir hatten noch keine Chance, es ihnen abzugewöhnen. Zweijährige versuchen aktiv ihre Umgebung zu begreifen, führen kleine Tests durch und prüfen - ähnlich wie Wissenschaftler - Hypothesen. Dreijährige lernen alle 90 Minuten ein neues Wort, und mit fünf Jahren beherrschen Kinder nicht nur Tausende von Wörtern, sondern vor allem auch deren Gebrauch, das heißt die komplizierte Grammatik der Muttersprache. Nach dem Spracherwerb geht es dann erst richtig los: Schule, Lehre oder Universität, und vor allem lebenslange Weiterbildung. Die Prinzipien und Mechanismen des Lernens sind vielfältig. Wer sie kennt, lernt besser. Ein Trainer, der etwas von Herz und Kreislauf, von Muskeln und Bändern versteht, wird den Sportler besser fit machen können als ein Ignorant. Gewiss, gute Ratschläge und viel Erfahrung gibt es auch ohne Wissenschaft. Nur durch Wissenschaft wird jedoch aus Meinungen und subjektiven Erfahrungen gesichertes Wissen. Lernen ist Gegenstand der Gehirnforschung; daher wird ein Lehrer, der weiß, wie das Gehirn funktioniert, besser lehren können. Richtig ist, dass die Gehirnforschung die Fachdidaktik nicht ersetzen kann - noch nicht. Wie man etwa Funktionen einführt oder das Konzept des Auftriebs, ist eine Frage, die man durch Ausprobieren an vielen Schülern klären kann. Dass jedoch die Mathematik nicht nur aus Rechenregeln bestehen sollte, zeigt bereits die Gehirnforschung -ebenso, dass es beim Auftrieb mit Neugierde und Freude zugehen sollte. Die Forschung zeigt, wie unser Gehirn Einzelnes und Regeln verarbeitet, wie lange wiederholt werden muss, wie wichtig der Schlaf nach dem Lernen ist und wie wichtig die gute Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist. Es ist fruchtlos, darüber zu streiten, ob ein guter Lehrer "Kinder" oder "Mathematik" unterrichten sollte, und es ist die Gehirnforschung, die solchen ideologischen Wortgefechten ein Ende bereiten kann. Die Rolle der Emotionen beim Lernen ist kaum zu überschätzen. In einer kürzlich publizierten Arbeit konnten wir zeigen, dass neutrales Material in Abhängigkeit davon, in welchem emotionalen Zustand es gelernt wird, in jeweils anderen Bereichen des Gehirns gespeichert wird. Dieses Wissen hat ganz praktische Konsequenzen, denn wenn der Lernstoff im falschen Gehirnteil landet, dann wird bei seiner erneuten Aktivierung immer auch Angst mit aktiviert, was nachweislich die Fähigkeit zum Problemlösen beeinträchtigt. Es ist also nicht egal, wo im Gehirn was gelernt wird! Die Gehirnforschung zum lebenslangen Lernen darf keinesfalls im Bereich der Theorie verbleiben. Aus diesem Grund muss es neben der Grundlagenforschung zu Lernprozessen auch anwendungsorientierte Forschung geben. Diese gelingt häufig am besten, wenn sie von denen gemacht wird, die auch die Grundlagen untersuchen. Anwendungsforschung allein reicht nicht aus: Sie ist nur beschreibend, nicht aber innovativ - wenn ich weiß, dass wir schlechter sind als die Finnen, weiß ich noch nicht, warum.
- Emotionen sortieren Lernstoff - Schließlich sollten die Forscher ihr Wissen auch weitergeben. Die Idee, Gehirnforschung für praktisches Lernen von der Vorschule über die Schule bis hin zur lebenslangen beruflichen Weiterbildung fruchtbar zu machen, wird derzeit in Ulm durch die Gründung eines Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen institutionalisiert. Die Tatsache, dass das Zentrum nicht zuletzt finanziell auf einem guten Weg ist und breite Zustimmung wie Unterstützung findet, deutet darauf hin, dass viele Menschen begriffen haben, dass wir uns die gegenwärtige Nachlässigkeit im Umgang mit der wichtigsten Ressource überhaupt, den Gehirnen von Kindern und Jugendlichen, nicht mehr leisten können. Fassen wir zusammen: Die Gehirnforschung zeigt nicht nur, dass wir zum Lernen geboren sind und gar nicht anders können, als lebenslang zu lernen. Sie zeigt auch Bedingungen erfolgreichen Lernens und ermöglicht uns damit ein besseres Selbstverständnis im besten Sinne des Wortes. Es ist an der Zeit, dass wir dieses Verständnis unse- "
Field
Kommunikationswissenschaften

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