Document (#33083)

Author
Dick, S.
Title
Roter Punkt auf der Nase : Forscher suchen nach dem Selbst im Gehirn - Im Geflecht der Neuronen hat das Ich keinen festen Wohnsitz
Source
Frankfurter Rundschau. Nr.301 vom 27.12.2005, S.24
Year
2005
Series
Wissen und Bildung
Content
""Ich denke, also bin ich", kombinierte einst der Philosoph Descartes. Doch die Mühsal des Ableitens hätte er sich sparen können. Was "Ich" und was "Nicht-Ich" ist, wissen wir ganz automatisch, auch ohne langes Nachdenken. Wir müssen nicht zweifelnd auf unseren Arm starren wie Hamlet auf den Totenschädel, um uns sicher zu sein: Dieses Stück Fleisch gehört zu mir. Nach aller Logik wäre also anzunehmen, dass alles, was die eigene Person betrifft, in unserem Gehirn in einem privilegierten, abgesonderten Appartement einquartiert wird, auf dass es deutlich vom Rest der Welt unterschieden werden möge. Doch das Gehirn scheint von dieser Art Logik nicht allzu viel zu halten. Entgegen aller Erwartung unterhält das Selbst dort keine feste Heimstatt, sondern irrlichtert je nach Bedarf und Aufgabenstellung durch das Labyrinth der Neuronen. Zu diesem Schluss kommen jetzt die Psychologen Seth Gillihan und Martha Farah (Psychological Bulletin, Bd. 135). Die Forscher von der University of Pennsylvania haben einen Blick auf ganz unterschiedliche psychische Funktionen geworfen. Nicht ganz eindeutig ist, wo es in den Neuronen blinkt, wenn ein Mensch sein eigenes Gesicht betrachtet. Kaum ein Versuchsaufbau hat es zu solcher Berühmtheit gebracht wie der "Spiegeltest", den sich der US-Forscher Gordon Gallup 1970 ausdachte: Tupft man einer Versuchsperson unbemerkt einen roten Punkt auf die Nase und konfrontiert sie mit ihrem Spiegelbild, so betastet sie unwillkürlich den Fremdkörper in ihrem Gesicht. Sie erkennt also ihr Selbst im Spiegel. Kinder beherrschen diese Kunst nicht sofort nach der Geburt, sondern erst im Alter von 18 bis 24 Monaten. Auch Schimpansen und Orang-Utans bestanden den Spiegeltest - andere Affen hingegen nicht. Was passiert im Gehirn, wenn man das eigene Gesicht erkennt? Leuchtet irgendwo ein Lämpchen auf Achtung, das bin ja ich? Forschungsgruppen rund um den Globus suchten mit bildgebenden Verfahren nach diesem Licht im Hirn - und wurden auch fündig, bloß an ganz unterschiedlichen Orten. Der Psychiater Tilo Kircher und seine Kollegen von der Universität Tübingen zeigten Versuchspersonen Fotos von ihrem eigenen Gesicht, dem ihres Partners, dem einer fremden Person sowie computerbearbeitete Mischformen dieser Kategorien. Ergebnis: Die "Ich-Bilder" aktivierten spezifische Hirnbereiche, nämlich vor allem rechts das limbische System und links den präfrontalen Kortex. Die Krux: Andere Forscher machten zum Teil andere Regionen im Gehirn ausfindig, in denen sie das Selbst zu sichten glaubten. Unterhält wenigstens der eigene Körper eine feste Repräsentanz im Hirn? Das Eingangsbeispiel war gar nicht mal an den Haaren herbeigezogen: Es gibt tatsächlich Menschen, die den eigenen Arm oder einen anderen Teil ihres Körpers nicht mehr als den ihren erkennen! Steif und fest behaupten sie, dieser Arm gehöre einem anderen - zum Beispiel dem Arzt, der sie danach befragt. "Asomatognosien" werden diese bizarren Störungen des Körperselbstbildes genannt. Meist sind bei den Patienten spezifische Regionen im Scheitellappen des Gehirns verletzt worden - dort, wo die sensorischen, Wahrnehmungen des eigenen Körpers repräsentiert und integriert werden. Hier scheint es eine Art Konstruktionswerkstatt des Körperselbst zu geben - zumindest hier hat das Ich einen Bereich für sich, in dem das Selbst ganz es selbst sein kann.
Von fremden Mächten gesteuert Ein anderer wichtiger Aspekt des ldentitätsempfindens ist die Fähigkeit, sich selbst als "Autor" seiner Handlungen zu erleben. Dieses Empfinden kann während einer schizophrenen Psychose gestört sein. Die Patienten haben dann das Gefühl, von fremden Mächten ferngesteuert zu werden. Eine Forschergruppe hat schizophrenen Patienten während einer solchen psychotischen Phase sowie nochmals nach deren Abklingen mit einem Positronen-Emissions-Tomografen ins Gehirn geschaut. Resultat: Während der psychotischen "Fremdsteuerung" des Ich herrschte eine verdächtige Überaktivität im rechten Scheitellappen. Andere Wissenschaftler versuchten, dem handelnden Selbst auf experimentellem Wege aufzulauern. Sie baten ihre Versuchspersonen, sich vorzustellen; wie entweder sie selbst oder aber eine andere Person verschiedene schlichte Handgriffe im Alltag ausführten, also wie sie etwa Stapel Papier zusammenhefteten oder eine Banane schälten. Wie sich herausstellte, waren beim Vorstellen der eigenen Handlungen tatsächlich zum Teil andere Hirnrindenareale aktiv, als wenn man den anderen gedanklich agieren ließ. Wiederum war hier der rechte Scheitellappen vertreten sowie die "Insula", eine Region an der Innenseite des Schläfenlappens. Immerhin: eine Spur. Doch führt sie auch zum Kern des Selbst, zum eigenen Wesen, zur Persönlichkeit? Schon in den 70er jahren hatten Gedächtnisforscher festgestellt, dass Informationen besonders gut behalten werden, wenn sie in einen Kontext mit der eigenen Person gestellt werden. Man legte Testpersonen eine Liste von Eigenschaftswörtern vor und bat sie, die Begriffe daraufhin abzuklopfen, ob sie sich mit diesen Adjektiven selbst beschrieben fühlten. Gut zwei Jahrzehnte griffen andere Forscher den Forschungsfaden auf und schauten nach, welche Gehirnregionen aktiv sind, wenn Menschen Begriffe mit der eigenen Person in Verbindung bringen. Tilo Kircher und seine Kollegen ermittelten wiederum eine auffällige Aktivität rechtsseitig im limbischen System und linksseitig im präfrontalen Kortex - also in denselben Arealen, die auch beim Erkennen des eigenen Gesichts aktiv waren. Auch andere Forscher stellten eine auffällige Betriebsamkeit im linken Frontalhim fest, sobald die Versuchspersonen über sich selbst nachdachten. Der Haken an diesen Ergebnissen: Das Nachdenken über einen anderen vertrauten Menschen aktivierte bisweilen dieselbe Region. Seth Gillihan und Martha Farah haben am Ende ihres Forschungsüberblicks alle "Fundstellen" des Selbst, die in den unterschiedlichen Untersuchungen zutage gefördert wurden, auf eine Hirnkarte eingetragen. Das Ergebnis ist ein Gewirr von Markierungen, die nahezu über das gesamte Gehirn verstreut sind. So deutlich unser Ich such im Erleben hervortritt - im Geflecht der Neuronen hat es zwar bevorzugte Bleiben, aber offensichtlich keinen festen Wohnort. Es tritt mal hier, mal dort zum Vorschein, je nachdem, in welchem Kontext man es aufruft. In unserer Innenansicht präsentiert sich das Selbst als Einheit - doch auf welche Weise das Gehirn diese Einheit herstellt, bleibt einstweilen sein Geheimnis."
Footnote
Rezensionsartikel zu: Keenan, J.P.: Das Gesicht im Spiegel. München: Ernst Reinhardt Verlag 2005. xxx S.
Field
Kognitionswissenschaft

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  4. Fields, R.D.: Wie Erinnerungen haften bleieben (2005) 0.19
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  5. pcb: Neuronale Netze (2001) 0.18
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