Document (#25258)

Author
Kaube, J.
Title
Browser, Server, E-Mail gegen Gelbe Seiten, Kühlschrank und Telefon : Lesen und surfen lassen: Die Stiftungen der Medienkonzerne Bertelsmann und AOL Time Warner veranstalten eine Tagung über "21st Century Literacy" in Berlin
Source
Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nr.xxx vom xx.03.2002, S.xx
Year
2002
Content
"Ohne Telefon werden Sie sich in diesem Jahrhundert nicht zurechtfinden. Wer kein Telefon hat, verliert in der Gesellschaft, die gerade entsteht, den Anschluß. Noch immer aber telefonieren manche Menschen gar nicht oder nur ungern. Telefonieren können, Telefonate richtig einzusetzen und Durchtelefoniertes richtig zu interpretieren, all das ist für die individuelle Leistungsfähigkeit und damit das Wohlbefinden der Menschen entscheidend. Das Telefonieren leistet einen entscheidenden Beitrag zur Demokratie, weil sich die Bürger, seitdem es Telefone gibt, melden können, wann immer sie wollen. Die Forderung des Tages lautet auch darum: Telefone für alle. Hier ist der Staat gefordert, in den Schulen muß Telefonieren auf den Stundenplan, alle Schulen müssen ans Telefon. Dabei muß jeder Bürger wissen, daß auch nach der Schulausbildung lebenslanges Telefonieren für sein Fortkommen von entscheidender Bedeutung sein wird. Man könnte die Telefone in diesen Behauptungen auch durch andere wichtige Geräte wie Uhren oder Automobile ersetzen. Die Behauptungen würden dadurch nicht richtiger und nicht falscher. Irgendwie, so der Eindruck, sind sie richtig. Ohne Telefone, Uhren, Pkw wäre vieles schwieriger und vieles gar nicht möglich. Mit solchen Maschinen umzugehen gehört zum modernen Alltag. Zugleich wirken solche Sätze aber auch ziemlich übertrieben, vor allem wenn sie aus Nützlichkeit und Verbreitung einer einzelnen neuen Technologie auf einen gesellschaftlichen Umbruch schließen. Und gerade weil so viele Technologien inzwischen unentbehrlich geworden sind, läge eine ungeheure Einseitigkeit darin, von unserer Epoche als dem Zeitalter des Telefons, der elektrischen Beleuchtung, dem des Kühlschranks oder dem des Transistors zusprechen. Sobald man die Telefone in jenen Sätzen aber durch das Internet ersetzt, erhält man Formulierungen, die gegenwärtig auch dann nicht mehr begründungsbedürftig sind, wenn sie nur noch aus undurchdachten Übertreibungen bestehen. Sätze, wie sie jetzt auf einer Tagung über "21st Century Literacy", die Bildungserfordernisse der Gegenwart, auf höchster Ebene bekräftigt wurden. Die Stiftungen der Medienkonzerne Bertelsmann und AOL Time Warner hatten Spitzenpersonal aus Wirtschaft, Politik und Erziehung nach Berlin eingeladen, um sich hieran zu beteiligen. Schon zu Beginn des Treffens wurden ihm - so schnell geht es zu im Informationszeitalter - Ergebnisse in Form eines Berichts der Stiftungen über "Bildung im Zeitalter konvergierender Medienwelten" in die Hand gedrückt. Darin finden sich alle Gemeinplätze gegenwärtiger Begeisterung durchs Internet in dankenswerter Komprimierung: Ohne Nutzung des Internets wird sich bald niemand mehr auf dieser Welt zurechtfinden. Die digitale Technik steigert, sofern richtig und umfassend genutzt, unsere Effektivität im Beruf, macht die Politik demokratischer, die Bürger mündiger, erhöht die Lebensqualität, das Wissen und das Wirtschaftswachstum. Das soll das Internet aber nur können, wenn die Bevölkerung noch einmal alphabetisiert wird. Denn angeblich verändern die neuen Informationstechnologien alles, was bisher über Wissen gewußt und über Denken gedacht wurde. Zwar mag der Benutzer jener Informationsmaschinen den eigentlich beruhigenden Eindruck gewonnen haben, mit älteren Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und dem Drücken von merkpflichtigen bunten Knöpfen ganz gut durchzukommen. Aber da täuscht er sich, den Verkäufern dieser Maschinen und ihrer Programme (AOL und Bertelsmann beispielsweise) zufolge. Denn es gibt jetzt viel mehr Grafiken, mehr bewegte Bilder, mehr Datenbanken. Man muß jetzt selbständig recherchieren, kommunikationsfähig sein, problemorientiert lernen. Und man denke: Auch nach dem Schulabschluß muß neuerdings weitergelernt werden.
Alles ändert sich also, dauernd, nur die Reklamesprüche derjenigen, die ihre Produkte damit anpreisen, wer nicht kaufe, bleibe zurück, weil sich ja alles dauernd ändere, bleiben erfreulich wiedererkennbar. Der wichtigste Spruch der Stunde, der sie alle bündelt, fordert "Medienkompetenz". Sie trete neben Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Schlüsselfähigkeit. Die Pisa-Studie wäre insofern unvollständig gewesen, hat sie doch überhaupt nicht untersucht, ob die Kinder auch das Internet richtig - der Bericht vergißt in solchen Zusammenhängen nie das Wort "kritisch" - benutzen können. Weil im Internet angeblich die Informationen auf neuartige Weise mitgeteilt werden, bedürfe es eigener Schulung dafür. Es werde die vordringliche Aufgabe von Erziehung, "den Umgang mit Myriaden von Veränderungen zu vermitteln". Inwiefern stellt aber die "Kenntnis von Browsern, Suchmaschinen, E-Mail" höhere und grundsätzlichere Anforderungen als diejenige von Gelben Seiten, Videorecordern und Bohrmaschinen? Wenn alles so neu, so revolutionär ist, mag man sich überdies fragen, wie etwa die Herren Schulte-Hillen (Bertelsmann), Case (AOL), Schröder (SPD) oder Glotz (SPD) es je vermochten, sich mit ihrer altbackenen Schulbildung, die nur Lesen, Schreiben und Rechnen umfaßte und ganz ohne Netzzugang erfolgte, auf diesen Stand allerneuester Wissensnutzung zu bringen. Oder surfen sie selber gar nicht? Wie aber halten sie dann Schritt mit dem Fortschritt? Gerhard Schröder jedenfalls dachte bei Medienkompetenz auch an das Vermögen, Bilder, vor allem die Wirkung ausgestrahlter Bilder, richtig einzuschätzen. Geschicktes Haarefärben oder entschiedene Handbewegungen beim Reden als Dokumente "visueller Kompetenz" waren freilich auch schon dem Ancien regime geläufig. Schröders Forderung, es solle das Bilderlesen in den Schulen eingeübt werden, stellt trotzdem das Ceterum censeo der Interneteuphoriker dar. Unter respektvoller Miterwähnung des Lesens von Geschriebenem als "immer noch" wichtiger Fähigkeit wird festgestellt: Der, natürlich kritische, Umgang mit Bildern muß eingeübt werden, denn mehr als achtzig Prozent der im Internet mitgeteilten Information liege in Bildform vor. Es wäre interessant zu wissen, wie weit bei solchen Berechnungen der Informationsbegriff gefaßt worden ist und ob er auch Bilder von Popstars und anderem Vernügungspersonal miteinschließt. Immerhin sollen nach wie vor "MP3" und "Sex" die häufigsten Suchwörter von Netzbenutzern sein.
Footnote
Den Schulen fehlen vielerorts die Mittel, um die Wände zu streichen, und die Lehrer, um regelmäßigen Unterricht zu gewährleisten - aber der Kanzler spricht im Verein mit den Wirtschaftsinteressenten davon, daß um der Medienkomptenz willen auch noch im letzten Klassenzimmer ein Computer stehen muß, wenn die Kinder eine Chance haben sollen. Der Stiftungsbericht warnt gar vor "sozialer Isolation", wenn nicht alle Schüler über die nötige Technik verfügten. Von ähnlicher pädagogischer Dignität sind Behauptungen wie die, "mit Hilfe der interaktiven Medien" könnten "Kinder heute die eigene Art des Lernens bestimmen". Unter den Teilnehmern des Podiums zu Bildungsfragen behielt angesichts solch erregender Aussichten nur die luxemburgische EU-Kommissarin für Bildung und Kultur, Viviane Reding, die Nerven und wies darauf hin, daß nach den Befunden der PisaStudie erst einmal für die alte Alphabetisierung gesorgt werden müsse. Neben den Schulen stellen sich die Medienkonzerne vor allem staatliche Verwaltungen als zweiten großen Kundenkreis vor. Dafür werden Worte wie "e-Government" geprägt. Gegen Steuererklärungen und Autozulassungen, die auf elektronischem Wege abgesandt werden, ist - von Datenschutzfragen vielleicht abgesehen - wohl so wenig einzuwenden wie gegen übersichtliche Websites von Behörden. Doch ähnlich wie in Bildungsfragen wird auch hier der Bürger für naiv gehalten, wenn er zusätzlich zu solchen technischen Erleichterungen gleich eine ganze Ideologie der Partizipation und Emanzipation durch PC-Benutzung mitübernehmen soll. Besonders tat sich hierbei in Berlin AOL-Chef Steve Case hervor. Die "digitale Demokratie" werde zu größerer Toleranz unter besser informierten Bürgern führen, die sich nun über alles, was sie angeht, mit ihren Nachbarn unterhalten könnten und endlich produktiv teilnehmen am öffentlichen Leben. Man durfte auch hier darüber nachdenken, welche ungeheueren Demokratisierungsschübe im zwanzigsten Jahrhundert vom Telefonieren ausgelöst wurden. Daß Diktatoren und Amnesty International, Pflanzenschützer und Kinderpornographen vom Internet profitieren, ist allzu offensichtlich, als daß man jemandem länger zuhören sollte, der das Gegenteil zur Prämisse seiner interessierten Euphorien macht."
Theme
Internet

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  5. Bei Fragen des Anstandes scheiden sich die Geister (1996) 0.11
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